»Radikale Änderungen« stoßen auf Skepsis

Griechenlands Premier Papandreou will Glaubwürdigkeit des Staates wiederherstellen

  • Von Anke Stefan, Athen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Es klang ein bisschen wie von einem anderen Stern: Seine Regierung habe viel geleistet, um die internationale Glaubwürdigkeit des Landes wieder herzustellen, sagte Giorgos Papandreou am Mittwoch auf der Pressekonferenz zum Rechenschaftsbericht der PASOK-Regierung über die ersten hundert Tage nach den Wahlen.

Das Wichtigste sei, dass man dem eigenen Volk und der Welt endlich die Wahrheit über die katastrophalen Zustände gesagt hätte, erklärte der Ministerpräsident in der auch im Ausland viel beachteten Pressekonferenz und bezeichnete die Krise vor allem als hausgemacht. Zwar habe die internationale Wirtschaftskrise ihren Teil zur Vertiefung der griechischen Misere beigetragen, die Basis aber bildeten Misswirtschaft, Korruption und unlautere Methoden bei der Erstellung der Wirtschaftsdaten, die Papandreou allesamt seiner Vorgängerregierung der Nea Dimokratia anlastete.

Korruptions- und Missmanagementbekämpfung standen denn auch im Mittelpunkt der von Papandreou angekündigten »radikalen Änderungen« in der Wirtschaft aber auch der Mentalität des Staates. Wie diesen seit Jahrzehnten in Griechenland verbreiteten Missständen abgeholfen werden soll, machte der Ministerpräsident allerdings auch jetzt nicht deutlich. Schon die vorige Woche in Athen w...

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