Wo die Wiege von Schach und »Mensch-ärgere-Dich-nicht« stand

Udo Schmitz will Deutsche und Inder spielend zusammenbringen

Einmal nicht bloß durch Tempel pilgern oder meditieren an Goas Stränden: Die »Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie« veranstaltet vom 20. Februar bis 5. März 2010 eine Studienreise durch Südindien, während der vor allem kräftig gespielt werden soll. Viele freundschaftliche Partien Pachisi und Carrom werden den Teilnehmern über das reine Brettgeschehen hinaus Gelegenheit geben, von ihren Gastgebern mehr zu erfahren über große Sorgen und kleine Fluchten in einer Region unter den Bedingungen der Globalisierung. ND-Autor RENÉ GRALLA sprach mit Mitorganisator UDO SCHMITZ (52), Chef des Bereichs FamilyGames im Dresdner Felsenweg-Institut der Karl Kübel Stiftung.

Udo Schmitz macht sich mit Carrom für die Asientour warm.
ND: Eine Studienreise, um die Spielkultur Indiens kennenzulernen, diesen Einfall muss man erst einmal haben.
Schmitz: Unsere Stiftung unterhält ein Institut im südindischen Coimbatore, um die interkulturelle Zusammenarbeit zu fördern. Und so hat sich die Idee entwickelt, dabei auch das Thema Spiel zu integrieren. Weil spielen die Menschen verbindet, selbst wenn sie nicht die gleiche Sprache sprechen.

Was erwartet die Teilnehmer?
Nach der Landung in Bangalore fahren wir über Mysore, berühmt wegen seiner Maharadschas, und Coimbatore nach Chennai, das einstige Madras und Heimatstadt des amtierenden Schachweltmeisters Viswanathan »Vishy« Anand. Neben klassischen Kulturstätten, die wir ebenfalls besuchen, werden wir direkte Kontakte zu den Menschen dort knüpfen. Und zusammen mit den Leuten spielen.

Wen in Deutschland interessiert denn so eine Tour?
Elf Frauen und Männer haben sich gemeldet. Darunter sind sowohl Spieleautoren als auch Ingeni...


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