Josefine Janert 19.01.2010 / Ausland

»Das war wie ein zweites Exil«

Die Geschichten der Emigranten interessieren in Chile kaum jemand

Nach dem Putsch in Chile im September 1973 nahm die DDR rund 2000 Flüchtlinge auf. 20 Jahre nach dem Ende der Pinochet-Diktatur will in ihrer Heimat kaum jemand die Geschichten über ihr Exil hören.

Jedes Jahr am 11. September wird wie hier 2009 am Allende-Denkmal nahe der Moneda, des Regierungspalastes in Santiago, an die Opfer des Militärputsches von 1973 erinnert.

Die Villa Grimaldi am östlichen Rand von Santiago de Chile ist ein schrecklicher Ort. Wo heute in einer Gedenkstätte Rosen wachsen und ein Springbrunnen plätschert, ließ Pinochets Militärdiktatur in den 70er Jahren Regimegegner quälen und umbringen – Gewerkschafter, Linke, Mitglieder von Basisorganisationen. Nur noch die Grundmauern der Villa sind erhalten. In den Rasen eingelassene Steine erinnern an das Leid. Fotos der Opfer stehen vor der Kulisse der Anden, die sich unweit der chilenischen Hauptstadt erheben.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: