Volkmar Draeger 20.01.2010 / Berlin / Brandenburg

Fantasievoll und fabulös

Die Galerie der Berliner Graphikpresse zeigt Werke von Holger Koch

Ratloser Blick in den Zylinder. Kochs »Weggezaubert«

Die Welt ist ernst und bedenklich. Und doch gibt es Menschen, die ihr Heiteres abzugewinnen wissen. Holger Koch ist einer von ihnen. In Freiberg kam er 1955 zur Welt, wird also gerade 55. Nach dem Kunststudium in Dresden und Leipzig, lebt er freischaffend in seiner Geburtsstadt. Das klingt gerade und langweilig. Kochs Kunst indes ist genau das Gegenteil: skurril, berstend fantasievoll, fabulös in zweifacher Hinsicht, was sein Handwerk betrifft und in der Nähe zur Fabel. Als Lafontaine der Malerei legt er seine Aussagen Tieren oder Fantasiegestalten in die Körper. Und fördert tief Menschliches zutage.

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