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Fußballunrecht

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Eine Halbzeit schoben die Fußballer von Angola und Algerien gestern beim Afrika-Cup den Ball ohne Torambitionen hin und her – beiden Seiten reichte das 0:0, um ins Viertelfinale einzuziehen. Das leidtragende Team aus Mali, das einen Sieger gebraucht hätte, wittert eine Verschwörung und legte Protest beim Afrikanischen Fußballverband CAF ein. »Keine Punkte für dieses Verhalten«, fordert der malische Verband. »So ist eben Fußball«, kontert der algerische Trainer Rabah Saadane, dessen Land bei der WM 1982 ähnlich benachteiligt wurde, als Deutschland und Österreich im Skandalspiel von Gijón ein 1:0 verwalteten.

Ungerechtigkeiten wie Nichtangriffspakte, übersehene oder zu Unrecht gegebene Tore, Schwalben verursachende Elfmeter oder mithelfende »Hände Gottes« wie bei Maradona oder Thierry Henry gibt es immer wieder. Bereinigen oder bestrafen kann man sie leider kaum, den Gelackmeierten bleibt oft nur Galgenhumor. Schön, wenn man's so locker nehmen kann wie der FSV Frankfurt, der am Samstag in Duisburg ein »Wembleytor« kassierte und deshalb nun am Wochenende für Fans ein »Phantom-Tor-Gedächtnisschießen« veranstaltet: Jeder, der den Ball so an die Latte schießt, dass er vor die Torlinie springt, bekommt freien Eintritt. Leider können Malis Fans sich so nicht wieder aufrappeln – ein »Arbeitsverweigerungs-Gedächtnisrumstehen« bringt wahrlich keinem etwas.

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