Werkzeug zur Existenzsicherung

Report zu Hartz IV, Ämterstress und was man dagegen tun kann

  • Von Antonín Dick
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der »Zahltag« hat sich in Köln als Aktionsform etabliert, mit der Erwerbslose auf dem Amt von der Rolle des Bittstellers in die des seine Rechte Einfordernden wechseln können.

So wie Arbeiter und Angestellte darum ringen, ihre Arbeitskraft so teuer wie möglich zu verkaufen, so ringen Erwerbslose um ihr Recht auf Existenz. Im Gegensatz zu den Erwerbstätigen sind diese jedoch nicht kraft Arbeitsprozess organisiert, sondern isoliert. Dies ist das Dilemma der Erwerbslosenbewegung. Der Berliner Journalist Peter Nowak zeigt nun in »Zahltag« Auswege aus diesem Dilemma, in zehn Kapiteln, wovon neun von ihm stammen, eines von dem Berliner Soziologen Holger Marcks.

Eine Vielzahl von Selbstauskünften Betroffener unterstreicht die Notwendigkeit einer Gegenwehr: schamlose Menschenbehandlung durch eine geradezu wilhelminisch-martialisch sich ausagierende Erwerbslosenverwaltung. Gesetze werden über Bord geworfen, Grundsätze der Verfassung ausgehöhlt, die demokratischen Strukturen unserer Gesellschaft empfindlich getroffen. Hat ein Mensch ein Recht auf Existenz ohne Arbeit? Das Hartz-IV-Regime be...

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