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Baumhäuser gegen Vattenfall

Im Hamburger Gählerpark halten Klima-Aktivisten seit Wochen in eisiger Kälte aus

  • Von Susann Witt-Stahl, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Klima-Aktivisten protestieren seit Wochen mit Baumbesetzungen gegen den Bau der Fernwärmeleitung des Kohlekraftwerks Moorburg, den Hamburgs grüne Umweltsenatorin genehmigt hat. Inzwischen machte ein umstrittenes Gerichtsurteil den Weg frei für die Trasse. Anwohner-Initiativen und Umweltorganisationen wollen aber weiterhin Widerstand leisten.

Baumbesetzer Jürgen von der Anwohner-Initiative Moorburgtrasse stoppen! seilt sich vorsichtig von einer Eiche im verschneiten Altonaer Gählerpark ab. Er will sich einige Minuten an der Feuertonne am Fuße seines Schützlings aufzuwärmen. »Für Vattenfall läuft alles wie geschmiert«, lautet der Kommentar des Baumschützers zu einem Gerichtsurteil, das vergangenen Donnerstag zugunsten des Energiekonzerns und des schwarz-grünen Senats gefallen ist.

Jürgen und sieben Mitstreiter von Moorburgtrasse stoppen! sowie der Naturschutzorganisation ROBIN WOOD, die hier zum Teil schon seit sechs Wochen in Eiseskälte auf mehrere Bäume verteilt ausharren, werten das Urteil als Katastrophe für den Natur- und Klimaschutz. Denn das Hamburger Verwaltungsgericht hat in einem Eilverfahren beschlossen, dass die 12,2 Kilometer lange Fernwärmeleitung von dem noch im Bau befindlichen Steinkohlekraftwerk Moorburg in das Gewerbegebiet am Diebsteich im Bezirk Altona v...


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