Ein Blick durchs Kellerfenster

Von den Resten des Stadtschlosses soll nur ein kleiner Teil als Bodendenkmal sichtbar bleiben

  • Von Andreas Heinz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Ein weites Grabungsfeld: Reste der Schlosskellerräume in Mitte

Wenn Archäologe Peter Fuchs auf die Reste des wilhelminischen Schlosskellers schaut, kommen ihm die Tränen. Aber nicht Freude über die freigelegten Fundamente im Bezirk Mitte treibt dem Grabungsleiter vom Berliner Landesdenkmalamt das Wasser in die Augen, sondern Ärger über den Umgang mit den Fundstücken. »Da liegen seit Monaten Säulenreste ungeschützt im Freien herum. Etwa 80 Paletten voller steinerner Geschichte sind ständig der Witterung ausgesetzt, nun sprengt der Frost schon das Gestein. Aber für ein schlichtes Schutzzelt ist kein Geld da«, schimpfte gestern der Bodendenkmalpfleger.

Der Verein »Denk mal an Berlin« hatte an den Ort geladen, wo einmal das Humboldtforum entstehen soll, umkleidet mit einer auf alt getrimmten Schlossfassade. Einblick in die zwischen Berliner Dom und dem früheren Staatsratsgebäude der DDR gelegenen Schlosskellerreste nahmen Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, Landesarchäologe Matthias Wemhoff vom Museum ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 485 Wörter (3230 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.