Irak sondert mehr als 500 Kandidaten aus

Mutmaßliche Baathisten sollen nicht antreten

  • Von Karin Leukefeld
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Ausschluss hunderter Kandidaten und einer Reihe von Parteien von den Parlamentswahlen am 7. März sorgt in Irak für heftigen Streit. Den Ausgeschlossenen wird Nähe zur verbotenen Baath-Partei vorgeworfen. Die von Ministerpräsident Nuri al-Maliki angestrebte nationale Versöhnung scheint gescheitert.

511 Personen, berichten irakische Medien, sollen von der Parlamentswahl qm 7. März ausgeschlossen werden, weil sie der in Irak verbotenen Baath-Partei nahestehen, angehören oder zu Zeiten Saddam Husseins angehört haben sollen. Die Entscheidung wurde von Hamdia Husseini, Sprecherin der Unabhängigen Wahlkommission in Irak, vor einer Woche bekannt gegeben und basiert ihren Angaben zufolge auf einer Anordnung des »Komitees für Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht«.

In mehreren Städten gingen am vergangenen Donnerstag tausende Schiiten auf die Straße, um die Entscheidung der Wahlkommission zu unterstützen. An einer Demonstration in Kerbela nahmen etwa 4000 Menschen teil, in Basra rund 1000, in Nadschaf mehrere Hundert. Nachdem bei Anschlägen in Nadschaf elf Menschen getötet und Dutzende verletzt worden waren, wurden angebliche Anhänger der Baath-Partei aufgefordert, die Stadt innerhalb von 24 Stunden zu verlassen.

Bei jenem »Komitee für Ger...

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