Bundesländer stehen vor Milliardendefiziten

Den klammen Etats könnte nur ein »chinesischer Boom« helfen

Die Experten freuen sich bereits über die Erholung der Konjunktur. In den Bundesländern jedoch hält sich die Freude in Grenzen. Dort wird die Lage nicht besser – im Gegenteil.

München/Berlin (dpa/ND). Auch bei einer Konjunkturerholung steuern die Bundesländer auf riesige Milliardendefizite zu. Allein Nordrhein-Westfalen wird voraussichtlich bis 2013 jährlich über sechs Milliarden Euro Schulden machen. Bayern als finanzstärkstes Land erwartet 2011 und 2012 eine Einnahmelücke von sechs Milliarden Euro. Auch kleinere Länder in West wie Ost haben mit enormen Defiziten zu kämpfen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa ergab. Damit steht auch der strikte Sparkurs in Frage, den der Finanzplanungsrat von Bund und Ländern für 2011 angekündigt hat – vor allem wenn die Bundesregierung tatsächlich die Steuern weiter senkt.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: