Schneidersohn und »Miss«

Johann Gottfried Schadow (1764 bis 1850) – Gedanken zu seiner Persönlichkeit

  • Von Ulrike Krenzlin
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Standbild der Prinzessinnen Luise und Friederike von Preußen, 1797, im Foyer der Alten Nationalgalerie Berlin.

Zur »Miss Preußen 2010« ist Königin Luise gekrönt worden. Im Jahresverlauf werden anlässlich ihres 200. Todestages drei Ausstellungen ein facettenreiches Bild von der populärsten Frau der preußischen Geschichte entwerfen. Doch ihre von allen Seiten schöne Erscheinung hat Johann Gottfried Schadow bereits im Jahr 1797 – wie er selbst sagte »mit an List grenzendem Beobachtungsgeist« – in sein lebensgroßes Marmordenkmal gebannt. Das in jeder Hinsicht neuartige Standbild mit den Schwestern Luise und Friederike in inniger Umarmung, begründete die klassizistische Bildhauerschule Preußens.

Doch daran stimmt etwas nicht. Denn ausgerechnet dieses Werk blieb im Berliner Stadtschloss nach Schließung der Akademieausstellung im Herbst 1797 in seiner Lieferkiste unausgepackt liegen, bis die Mäuse darin Einzug hielten. Die Entscheidung dazu traf König Wilhelm III., Luises Ehemann. Denn die Darstellung seiner Gemahlin als neu gekrönter Köni...

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