Bremer LINKE findet die Doppelspitze gut

Landesparteitag: Führung der Bundespartei nur ein Thema am Rande

  • Von Reinhard Schwarz, Bremen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Mit Blick auf die Bürgerschaftswahl im kommenden Jahr hielt die Bremer LINKE am Wochenende ihren fünften und zugleich sechsten Landesparteitag ab. Die Querelen an der Spitze der Bundespartei spielten dabei nur am Rande eine Rolle.

Hanseatische Gelassenheit, Roland mit Schwert und Schild, Grünkohl mit Pinkel und die Stadtmusikanten aus der bekannten Fabel – Nicht-Bremer verbinden mit der Stadt an der Weser meist positive Eigenschaften. Aber das Bild hat Kratzer bekommen. Hohe Kinderarmut, Hafenkrise, Arbeitslosigkeit, leere öffentliche Kassen und prekäre Beschäftigungsverhältnisse gehören mittlerweile zum aktuellen Bremenbild dazu. Seit 2007 ist auch die LINKE mit sechs Abgeordneten (8,4 Prozent) in der Bremer Bürgerschaft vertreten, bei den Bundestagwahlen 2009 kam die Partei sogar schon auf rund 14 Prozent. Regiert wird Bremen seit 2007 von einem rot-grünen Senat, vorher war die SPD eine große Koalition mit der CDU eingegangen.

2011 stehen wieder Bürgerschaftswahlen an, mit ihrem Parteitag an Sonnabend und Sonntag wollte sich die Bremer LINKE auch programmatisch darauf vorbereiten. Als Ziel gilt ein zweistelliges Prozentergebnis. Im Zentrum der Debatte im...


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