Die globalisierte Frau

Christa Witterich beschreibt eine feministische Sicht auf die Weltwirtschaftskrise

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

35 Jahre nach der ersten Weltfrauenkonferenz in Mexiko zieht Christa Wichterich in ihrem neuen Buch eine Bilanz internationaler feministischer Kämpfe. Vorgestellt wurde der Band am Donnerstag in Berlin.

Mindestens zwei Anlässe gab es für die unermüdliche wie radikale Feministin Christa Wichterich, ihr Buch über Frauenrechte und Globalisierung zu schreiben: Einer davon war die Begegnung mit der Generation, die seit 2000 erwachsen wurde und bei der es »kein historisches Bewusstsein über die zweite Frauenbewegung und die internationalen Aktivitäten auf den großen Konferenzen in den 90er Jahren« gäbe, wie Wichterich schreibt. Auch für sie sei eine Erfolgsgeschichte zu dokumentieren und kritisch zu würdigen. Zudem sei die Frage zu beantworten, wie sich die Krise nach dem Globalisierungsboom seit Anfang der 80er Jahre auf die Lage der Frauen auswirke.

Immer mehr Frauen wurden in die explodierenden neoliberalen Märkte integriert. Forscherinnen sprechen daher auch von einer Feminisierung der Migration oder der Armut. Wichterich kritisiert Fehler bei der Analyse der Prozesse, zu der »Verallgemeinerungsfallen« gehörten – so könne nicht pa...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 494 Wörter (3390 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.