Acht Zeilen Gott und die Welt

Hermann Kant

Nimmt man die Anfänge und Überschriften ihrer Gedichte (verstreute Textstellen nicht bedacht), dann hat der Monat zwischen Sommer und Herbst es dieser Eva Strittmatter besonders angetan. Vom Rauchgeruch der Frühe im September steht bei ihr geschrieben, und man schmeckt, wovon die Rede ist. Und stimmt mit Blick auf den eigenen Kalender dem nächsten lyrischen Befund sehr zu: Die schönste Sonne ist im September. Stimmt zu, weiß aber auch mit der Dichterin von einer Prosa, in der eins vom anderen sagt: Es ist so sehr September geworden/ Daß die Luft zwischen uns gefriert. Ein Grund womöglich, warum einem der Bescheid verständlich klingt: September ist der Sehnsuchtsmonat.

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