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Denkanstoß

  • Von Markus Drescher
  • Lesedauer: 1 Min.

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Zwei unterschiedliche Methoden, aber dieselbe Botschaft – die Menschenkette in der Dresdner Altstadt und die Blockade des geschichtsrevisionistischen Aufmarschs in der Neustadt haben am Samstag deutlich gemacht: Dresden will keine Nazis in der Stadt.

Ungeachtet der Vorbehalte auf beiden Seiten, sowohl der symbolische Protest als auch der zivile Ungehorsam haben ihren Platz, um die Nazis dauerhaft von Dresden fernzuhalten. Denn nachdem es durch vielfältigen Widerstand gelungen ist, den Nazis das brandenburgische Halbe (Ort einer der letzten großen Niederlagen der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg) und Wunsiedel in Bayern (Begräbnisort von Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß) als Raum für Aufmärsche mit mehreren Tausend Teilnehmern zu nehmen, werden diese ihr letztes Großereignis zur NS-Mystifizierung nicht freiwillig aufgeben.

So war der Erfolg in diesem Jahr womöglich der erste Schritt auf dem langen Weg zum Ziel, Dresden am 13. Februar nazifrei zu halten – und ein Denkanstoß: Die Verantwortlichen der Stadt Dresden sollten überdenken, ob sie nach den Erfahrungen am Samstag an der Kriminalisierung des aktiven Widerstands, die es im Vorfeld gab, festhalten wollen. Die Menschenkette des offiziellen Dresdens in der Altstadt mag ein deutliches Signal gesetzt haben. Den Naziaufmarsch jedoch haben die Tausenden verhindert, die stundenlang frierend an den Blockadepunkten ausharrten.

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