Nord Stream darf nun bauen

Erlaubnis aller Anrainerstaaten steht / Umweltverbände klagen

  • Von Andreas Knudsen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nach Jahren der Vorarbeit kann das russisch-deutsch-niederländische Konsortium Nord Stream aufatmen: Alle betroffenen Anrainerstaaten haben die Zustimmung zur Verlegung von Gasleitungsrohren durch ihre Territorialgewässer und Wirtschaftszonen erteilt.

In Finnland waren die Bedenken gegen mögliche Umweltbeeinträchtigungen der Ostsee-Pipeline am stärksten gewesen. Der finnische Meerbusen ist schmal, der Schiffsverkehr dicht, zudem liegen immer noch Altmunition und Minen auf dem Grund. Die finnischen Auflagen für die in der vergangenen Woche erteilten Genehmigung lauten denn auch auf Minenräumung und Einhaltung der höchsten Umweltstandards.

Gegen die staatliche Entscheidung kann geklagt werden, doch damit wird derzeit nicht gerechnet. Der finnische Naturschutzbund erklärte, die letzten Gutachten seien so spät gekommen und zudem so umfassend, dass der Durchschnittsbürger sie nicht durchschauen und deswegen auch nicht klagen könne.

Derweil wächst auch in Schweden die Besorgnis, was die Bauarbeiten ans Licht fördern könnten. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die russische Armee während ihres Abzugs aus Lettland chemische Kampfstoffe und radioaktiv verseuchtes Material unweit Gotlands in der...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 532 Wörter (3613 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.