Marion Pietrzok 17.02.2010 / Kultur

Einmischen, eingreifen

25 Jahre Friedensfilmpreis

»Eine Kamera erhebt noch jeden Knöchel zum Erlebnis« (Max Frisch).

Friedensfilmpreis. Ein schönes Wort. Es klingt rein und sanft. Diejenigen aber, die ihn vergeben und die ihn erhalten, sind kämpferisch, unduldsam gegen das Schmutzige in der Welt. Das meint nicht nur den Krieg. Verliehen wird der Preis an einen Film, der »die ästhetischen Mittel in besonderer Weise in den Dienst des friedlichen Miteinanders und des sozialen Engagements stellt«. Gestiftet wurde er von Berliner Friedensgruppen, 1986 im UNO-Jahr des Friedens. Eine der Gründerinnen, Marianne Wündrich-Brosien: Als Querulanten seien sie damals beschimpft worden; in der Frontstadt des Westens inmitten des Kalten Krieges habe dieser Preis nichts zu suchen.

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