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Kapitalismuskritik heute

Ein Kongress zu Ehren des Ökonomen Jörg Huffschmid

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Vielseitiger Wissenschaftler und quer denkender Ökonom – das war Jörg Huffschmid. Im vergangenen Dezember starb er, aber seine Ideen sollen weiterleben. Am Wochenende gab es einen Kongress zu seinen Ehren in Berlin.

Die aktuelle Finanzkrise war für Jörg Huffschmid kein Zufall. Die Krise entsprang für ihn auch nicht der Natur des Kapitalismus. Sie hatte für Huffschmid vielmehr ihre Ursachen in der Deregulierung der Finanzmärkte, der Privatisierung der Rentenversicherungen und der Umverteilung des Reichtums von Unten nach Oben.

»Jörg Huffschmid war ein brillanter Politökonom, dem es nicht nur um wissenschaftliche Interpretation, sondern auch um die sozialen Bewegungen und gesellschaftliche Veränderung ging«, sagt der Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion, Axel Troost. Am Samstag veranstaltete er in Berlin zusammen mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung, dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac, dem Bereich Wirtschaftspolitik von ver.di, der Zeitschrift »Sozialismus« und anderen Vereinen und Zeitungen einen Kongress im Andenken an den im Dezember verstorbenen Bremer Ökonomieprofessor Jörg Huffschmid.

Weit über 300 Teilnehmer kamen und informierten sich ...


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