Werbung

Lufthansapiloten auf der Straße

Seit heute Streik an vielen Flughäfen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die Piloten streiken für umfassende Arbeitsplatzgarantien. Bundesverkehrsminister Ramsauer versucht zu vermitteln.

Viele Flugzeuge sind seit heute, null Uhr, Stehzeuge. Ein Vermittlungsversuch von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) dürfte erfolglos geblieben sein. Zu verhärtet standen sich die Tarifparteien gegenüber. Betroffen sind Lufthansa, Lufthansa Cargo und die Flugtochter Germanwings.

Auslöser ist der Streit zwischen der Pilotenvereinigung Cockpit (VC) und dem Konzern um einen neuen Mantel- und Lohntarifvertrag. Zum Streik aufgerufen sind 4000 Piloten, 3200 Flüge könnten ausfallen.

VC fordert 6,4 Prozent mehr Gehalt und umfassende Arbeitsplatzgarantien. Lufthansa ersetze zunehmend »originäre Strecken der Lufthansa-Passage durch Angebote ihrer ausländischen Zukäufe« – und das zu schlechteren Tarifbedingungen als im Mutterkonzern. Die Pilotenvereinigung befürchtet den Verlust von bis zu 500 Jobs. Darum will sie erreichen, dass für Lufthansa-Beteiligungen im Ausland, die Marke oder Logo nutzen, gleiche Tarifbedingungen gelten wie in Deutschland. Für den Konzern ein »Eingriff in die Geschäftsführung« und nicht verhandelbar.

Lufthansa selbst bot eine umfassende Jobgarantie bis mindestens 2012 und am Sonntagnachmittag »Verhandlungen ohne Vorbedingungen« an – wenn die VC auf ihre Forderungen verzichte. Eine »Nebelgranate für die Öffentlichkeit« nannte das VC-Sprecher Jörg Handwerg gegenüber ND. Die Lufthansa zeige damit, dass sie weiterhin nicht zu Verhandlungen bereit sei.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen