Hans-Dieter Schütt 22.02.2010 / Kultur
Personalie

Der hohe Ton

Werner Schroeter wurde auf der Berlinale fürs Lebenswerk geehrt

Werner Schroeter ist als »radikaler Außenseiter des neuen deutschen Films« mit dem schwul-lesbischen Teddy Award ausgezeichnet worden. Er gewann selbst schon einen Hauptpreis auf der Berlinale, 1980 für »Palermo oder Wolfsburg«. Ein Kritiker schrieb: »Stundenlang Verzückung und Ekstase, nichts als Tod, Abschied, Liebeswahn und Verzweiflung.« Dieser Künstler des hohen Tons, dem gleichsam eine blühende Rose als Leidenspfeil im Gemüt steckt, ist ein Akrobat des weit schwingenden Pathos. Als wolle er das Gegengestirn zu jener Stadt aufziehen, in der er eine Weile lebte: Bielefeld.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: