Aufrüstung in Asien

Scharfe Kritik an Waffenmesse in Indien

  • Von Hilmar König, Delhi
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Während dieser Tage in Delhi auf Asiens größter Rüstungsmesse Defexpo 2010 unter starker ausländischer Beteiligung Geschäfte gemacht wurden, kritisierte die indische Zivilgesellschaft mit einer Reihe von Veranstaltungen die zunehmende Militarisierung des Landes.

Zur Eröffnung der Defexpo hatte Verteidigungsminister Antony unterstrichen, dass Indien nicht nur als Käufer, sondern in zunehmendem Maße auch als Produzent und Lieferant auf dem Rüstungsweltmarkt in Erscheinung treten wolle. Die Regierung strebe die Selbstversorgung mit modernen Waffensystemen durch verstärkte Kooperation zwischen dem – bislang dominierenden – staatlichen Sektor und privaten Unternehmen in der Rüstungsindustrie an. »Obwohl traditionell als friedliebende Nation bekannt, sind wir bereit, jeder Herausforderung für unsere territoriale Integrität und Souveränität zu begegnen.« Die Rüstungsausgaben, die gegenwärtig 2,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausmachen, sollen proportional zum erwarteten Wirtschaftswachstum zwischen acht und zehn Prozent steigen.

Auf der 6. Defexpo präsentierte sich Indien denn auch als attraktiver Markt für Rüstungsinvestitionen. Neben mehr als 50 einheimischen Unternehmen lockte die ...

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