Werbung

Lebensgeschichten

Wiegenlieder von Tamara Trampe

  • Von Hans-Günther Dicks
  • Lesedauer: 1 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Film: Lebensgeschichten

Ein Spektrum von Liebe und Leid, Versagen und Vergeben tut sich auch auf im neuen Film von Tamara Trampe und Johann Feindt, obwohl ihr Titel friedlichere Familienverhältnisse verspricht. Im multikulturellen Berlin haben sie »Wiegenlieder« gesammelt, oder richtiger: Erinnerungen von Erwachsenen an die Wiegenlieder ihrer Kindheit. Keine beliebige Straßenbefragung, sondern eine unter Menschen aus ihrem Umfeld.

Das ergibt auf den ersten Blick ein halbes Dutzend lose verbundener, liebevoller Einzelporträts, ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Objektivität.

Ihre Standardfrage holt ganze Lebensgeschichten hervor, die weit über das verbal Erzählte hinausgehen. Dabei lässt die Regie den thematischen »roten Faden« verschlungen mäandern, leitet durch seine Sprünge und Assoziationen mehr unsere Phantasie als unsere Logik, wie auch die kühnen, die Symmetrie brechenden Bildkadragen unser Auge ständig neu auf die Suche schicken. »Wiegenlieder« ist ein subtiler Filmessai, den man eine Woche nach der Berlinale, wo er in der Reihe Panorama gezeigt wurde, glücklicherweise jetzt schon im Kino genießen kann.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!