Die Ruhrlade – Klub der Verbrecher

Eine Spurensuche: Zur Verantwortung von Industrie und Banken an der faschistischen Diktatur

  • Von Ulrich Sander
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.
Antifaschisten fordern eine Mahntafel am Ort der einstigen Villa Springorum in Dortmund

Die stille, abseitig von Hektik gelegene Allee erlebte die Weimarer Zeit als Rathenauallee. Dann wurde daraus die Hitlerallee. Nach 1945 benannten die Dortmunder Stadtoberen die Straße in Hainallee um – wegen des Kaiserhains gegenüber im Westfalenpark. Hier stand früher eine Villa; heute gibt es nur noch den kleinen Park dort. In bitterer Kälte befestigte eine Gruppe Antifaschisten ein Schild an einem Baum. Darauf stand geschrieben: »Hier an der Ecke Eintrachtstraße/Hainallee, in der Villa Springorum, trafen sich am 7. Januar 1933 Franz v. Papen und führende Ruhrindustrielle, um die Machtübertragung an Hitler herbeizuführen. Viele Ruhrindustrielle unterstützten bereits vor 1933 die Ziele der Nazis. Sie profitierten von Krieg, Faschismus und Holocaust.« In einer kurzen Rede wurde der Millionen Toten gedacht, die den Januartagen 1933 folgten und angekündigt, den Text des Schildes dem Rat der Stadt zuzuleiten, auf dass dieser eine b...

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