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Jemen bittet in Riad um Hilfe

Ein »Freundeskreis« soll die Umsetzung von Reformen überwachen

  • Von Karin Leukefeld, Amman
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In Saudi-Arabien beginnt heute eine Geberkonferenz für Jemen. Die äußeren Umstände dafür haben sich verbessert, denn zwei Wochen nach Inkrafttreten eines Waffenstillstands zwischen Regierung und schiitischen Houthi-Rebellen haben sich die Aufständischen offenbar aus der umkämpften Stadt Saada zurückgezogen.

Vor Beginn einer Konferenz in Riad hatte der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh in Begleitung einer hochrangigen Delegation von Außen- und Sicherheitspolitikern Gespräche in Bahrain und Saudi-Arabien absolviert. In Bahrain traf Saleh mit König Hamad bin Isa al-Khalifa zusammen, um die »bilaterale Zusammenarbeit zu stärken«, wie es in einer offiziellen Mitteilung hieß. Der saudische König Abdullah äußerte seine Sorge um »Stabilität, Sicherheit und die territoriale Integrität« des Nachbarlandes«. Sein Land werde auch in Zukunft eine zentrale Rolle bei der Beschaffung internationaler und regionaler Hilfe für Jemen spielen. Saudi-Arabien gilt seit Jahrzehnten als größter Geldgeber Jemens, des ärmsten Landes der Arabischen Halbinsel.

Zu der Geberkonferenz haben die Staaten des Golfkooperationsrates eingeladen. Neben ihnen werden Politiker aus Europa und den USA, Vertreter der Vereinten Nationen, der Weltban...


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