Wohlfahrt – aber nur für eine Minderheit

Die Vereinigten Arabischen Emirate feiern ihren Turm von Dubai, dessen Erbauer kommen dabei jedoch höchst selten vor

  • Von Hannes Hofbauer, Abu Dhabi/Dubai
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.
Für die Erbauer wie diesen ausländischen Arbeiter (oben) bleibt nur der Container als Ess- und Schlafplatz

Der Flughafen von Dubai liegt mitten im verbauten Gebiet. Von hier geht es 45 Kilometer entlang eines breiten Highways dahin, bis die Stadt an ihren westlichen Ausläufern langsam ein Ende findet. Die Hafenanlagen der Freihandelszone von Jebel Ali beschließen – vorläufig – eine Form von Agglomeration, die nirgendwo sonst auf der Welt eine Entsprechung hat. Zwei Mal vier Fahrspuren plus je eine Standspur bilden die Verkehrsarterie der größten Ansiedlung in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Alle paar Kilometer buchen digitale Mautstellen automatisch die Benutzungsgebühr ab, ohne dass der Besucher den Eindruck hätte, diese Maßnahme würde zur Eindämmung des Autoverkehrs beitragen.

Tankstellen fungieren als Plätze der schnellen Kommunikation, an denen nahe lebende BewohnerInnen und Transitreisende auch ihren Hunger stillen können. Neben Kentucky Fried Chicken, McDonald's und Subway wird auch arabisches Fastfood angeboten...


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