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Orkan hinterließ Milliardenschaden

Xynthia blieb hinter Lothar und Kyrill zurück

München (dpa/ND). Der Orkan »Xynthia« hat die europäische Versicherungswirtschaft nach Branchenschätzungen mit Milliardenschäden getroffen. Schätzungen des auf Risikoanalysen spezialisierten Unternehmens AIR Worldwide, wonach die versicherten Schäden bei 1,5 bis 3 Milliarden Euro liegen könnten, seien »nicht unrealistisch«, sagte Markus Stowasser, Meteorologe bei der Allianz SE Rückversicherung, am Donnerstag in München. Auf die Allianz selbst könnten brutto etwa 100 bis 300 Millionen Euro an Belastungen zukommen. Das Orkantief hatte Ende Februar in Westeuropa mehr als 60 Menschen das Leben gekostet und teils schwere Schäden vor allem in Frankreich, aber auch in Deutschland angerichtet.

Von den Auswirkungen her gehöre »Xynthia« zu den stärksten Stürmen der vergangenen 20 Jahre, erklärte Stowasser. Am heftigsten wütete der Orkan in Frankreich, wo er unter anderem eine schwere Sturmflut an der Atlantikküste auslöste. Insgesamt bleibe »Xynthia« aber hinter »Lothar« (1999) und »Kyrill« (2007) zurück, erklärte die Allianz.

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