Rassist in Nadelstreifen

Thilo Sarrazin war der Star einer Talkrunde zum Thema Integration

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Ausgerechnet den für seine umstrittenen Äußerungen bekannten Bundesbankvorstand Sarrazin hatte das hessische Justiz- und Integrationsministerium in Wiesbaden zu der Gesprächsrunde eingeladen. Ein Bericht.

Proteste gegen den Sarrazin-Auftritt

Er war der Star des Abends. Berlins Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin zeigt sich im Saal des Ministeriums vor ranghohen Vertretern aus Politik und Verwaltung und dem zumeist konservativen Publikum kein bisschen reumütig. »Emphatisch positiv« sei die Rückmeldung aus der Bevölkerung auf seine Äußerungen gewesen. Der 65-Jährige hatte in den letzten Monaten mit seinen Aussagen zu »Kopftuchmädchen« und »türkischen Wärmestuben« in Berlin für reichlich Empörung gesorgt

Doch während vor dem Ministerium das örtliche Bündnis gegen Rechts und die Linksfraktion im Landtag mit Pappschildern die Einladung Sarrazins und seine »Hetze gegen Migranten« kritisieren, redet dieser drinnen freimütig. Es sei eine »krasse Fehllenkung«, wenn türkische und arabische Familien in das Land kämen, »um nichts zu tun« und für ihre »reine Existenz« mehrere tausend Euro Hartz IV bezögen, sagt er.

»Wir reden über Menschen«, kontert der türkischstämmige Medienunternehmer K...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 650 Wörter (4592 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.