Aktionstag für politische Gefangene

Seit 15 Jahren wird am 18. März an Genossinnen und Genossen hinter den Gefängnismauern erinnert

Der bundesweite Aktionstag für die Freiheit der politischen Gefangenen findet in diesem Jahr zum 15. Mal statt. Zu den Initiatoren gehörte HANS-PETER KARTENBERG von der bundesweiten Initiative Libertad!. Mit ihm sprach SVEN GERNER.

Plakat von 2010
ND: Vor 15 Jahren initiierte Libertad! einen »Tag für die Freiheit der politischen Gefangenen und gegen Repression«. Warum war Ihnen das wichtig? Kartenberg: Wir wollten eine Möglichkeit schaffen, damit viele Gruppen und Initiativen an einem Tag gemeinsam ihre Solidarität mit gefangenen Genossinnen und Genossen ausdrücken können. Deswegen rief Libertad! zusammen mit der Roten Hilfe diesen Tag aus. Unterstützungskomitees und Anti-Repressionsgruppen machen eine wichtige Arbeit für die Linke, aber keiner kann verlangen, dass alle anderen das auch zu ihrem Schwerpunkt machen. Ein bundesweiter Aktionstag wie der 18. März kann aber eine Gelegenheit für viele andere sein, ihre Solidarität und Verbundenheit mit Betroffenen der Klassenjustiz und anderen wirksam zu bündeln. Der erste Aktionstag fand am 18. März 1996 statt. Warum haben Sie gerade diesen Tag gewählt? Dieser Tag ist bedeutsam in der Geschichte der Klassenkämpfe, auf die wir uns beziehen. Nach Zerschlagung der Pariser Commune 1871 wurde der 18.

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