18. März '90: Wahlsieger D-Mark

  • Von Edelbert Richter
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Zu DDR-Zeiten war uns immer erklärt worden, nicht der Wahlakt selbst sei entscheidend, sondern seine gründliche Vorbereitung. Paradoxerweise galt das – freilich abgewandelt – auch für die erste »freie« Volkskammerwahl.

Ich sehe dabei ab von der massiven Einflussnahme der westdeutschen Parteien, zu der Jens Reich ganz richtig festgestellt hat: »Das Bonner Nilpferd ist in einer Massivität gekommen, dass man einfach hilflos war. Im Wahlkampf ist der gesamte Apparatismus des Westens in den Osten gebracht worden. Dem hatten wir nichts entgegenzusetzen. Das waren in die DDR exportierte Westwahlen.« Aber das war nach dem Fall der Mauer wohl kaum zu vermeiden.

Dass aber die Entscheidung für die Währungsunion unvermeidlich war, darf man bezweifeln. Zumal, wenn man die neoliberalen Voraussetzungen bedenkt, unter denen sie getroffen wurde – Voraussetzungen, die spätestens heute, nach der Finanzmarktkrise, weithin fragwürdig gewo...

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