Die Insel Nirgendwo

MaerzMusik, ein Berliner Festival für aktuelle Musik, stellt sich das Motto »Utopie (verloren)«

  • Von Stefan Amzoll
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die MaerzMusik 2010 hat sich offenkundig besonnen. Sie plänkelt nicht mehr so dahin. Nimmt mal diesen Schall, mal jenen Rauch. Die Programme, vom Papier her gesehen, scheinen weniger Stückwerk. Allein sich zu verlassen, was die Ensembles mitbringen, oder reihenweise Personalkonzerte zu veranstalten, genügt offenbar nicht mehr. Maßstäbe setzte das »Musikfest Berlin« 2009, geleitet von Winrich Hopp.

Die MaerzMusik bringt nun auch mehr Orchesterkonzerte. Damit rückt sie von ihren Ursprüngen weg, wo die gar keine Rolle spielten. Geblieben ist die nun schon lachhafte Ignoranz gegenüber Ostkomponisten und -ensembles. Offen: »Die kennen wir nicht.« Versteckt: »Die können nüscht.« Einsam und allein waltet aktuelle Musik des Westens. Wie langweilig.

»Aktuelle Musik« – das Wort kann man auch als Angriff nehmen. Musik auf der Stufe der Grünkohldose mit Angabe des Verfallsdatums. Tauglich für den Schalltransport auf der Linie vom linken zum re...

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