Werbung

Schub für das Siegel

Verband will Logo »Ohne Gentechnik« fördern

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin (dpa/AFP/ND). Das bundesweit einheitliche Logo »Ohne Gentechnik« wird künftig von der Wirtschaft vergeben. 31 Unternehmen und Verbände der Lebensmittelindustrie gründeten am Dienstag in Berlin den »Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V.«, der die Nutzungsrechte von der Bundesregierung übernimmt. »Der Verein ist künftig für die Vergabe und die Verwaltung des Logos zuständig«, erklärte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). Zu den Gründungsmitgliedern zählen die verschiedensten Branchen der Lebensmittelkette – von Erzeugern wie der Upländer Bauernmolkerei bis zu Einzelhandelsunternehmen wie Tegut.

Das grüne Viereck mit einer dreiblättrigen Pflanze und dem Schriftzug »Ohne Gentechnik« war vergangenes Jahr eingeführt worden, um auf freiwilliger Basis Lebensmittel zu kennzeichnen, wenn keine der Zutaten mit Gentechnik in Berührung gekommen sind. Viele Verbraucherschützer wollen allerdings einen verpflichtenden Hinweis auf die Verwendung von Gentechnik, was bislang jedoch in der EU blockiert wird. Aigner versicherte, die Bundesregierung wolle in Brüssel mit der Forderung nach einer »Positiv-Kennzeichnung« erneut vorstellig werden.

Bislang haben erst gut 30 Unternehmen das Siegel beantragt. Durch die Gründung des Vereins soll die Kennzeichnung nun mehr Verbreitung finden. Ansprechen will der Verband vor allem den Handel. Foto: dpa

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!