André Hagel 24.03.2010 / Ausland

Dem Volk ein Heiliger, den Militärs ein Feind

Vor 30 Jahren, am 24. März 1980, wurde der salvadorianische Erzbischof Oscar Arnulfo Romero ermordet

Die Ermordung des Erzbischofs Oscar Romero am 24. März 1980 gehörte zu den Initialzündungen für den zwölfjährigen Bürgerkrieg in El Salvador. Bis heute wird Romero von katholischen Gläubigen verehrt. Der Vatikan tut sich derweil schwer mit dem unbequemen Geistlichen – und verschleppt dessen Seligsprechung.

Romero auf einem Mauerbild in der salvadorianischen Kreisstadt Berlin: »Der einzige Friede, den Gott will, ist der, der auf Wahrheit und Gerechtigkeit beruht...«

Der Abend neigt sich über San Salvador. Noch hat die Hauptstadt El Salvadors, in deren Ballungsraum über zwei Millionen Menschen leben, ihren Motor nicht heruntergefahren. Blechkarawanen ziehen durch die Kapitale. Wer jedoch von der Calle Toluca in die kleine Stichstraße einbiegt, die in einem Wenderund mit Autostellplätzen ausläuft, lässt dies alles unversehens hinter sich.

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