Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Solidarität für Wohlhabende

Diskussion über die Zukunft der Gesetzlichen Krankenversicherung

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Zu einer Diskussion über die Zukunft der solidarischen Krankenversicherung luden die Innungskrankenkassen am Donnerstag Akteure aus Gesundheitswesen, Wirtschaft und Politik.

Die aktuellen Defizite in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zeigen, dass im Gesundheitssystem nicht mehr so weitergewirtschaftet werden kann wie bisher. Die Bundesregierung aber lässt die Opposition, Krankenkassen, die Beschäftigten im Gesundheitswesen und nicht zuletzt die Versicherten zappeln. Erste Resultate der kürzlich gebildeten Regierungskommission zur Gesundheitsreform werden frühestens für Sommer erwartet. Bis dahin zeigen sich die Vertreter der Koalitionsparteien einig im Bekräftigen bekannter Schlagworte etwa vom nötigen Zusammenspiel von Solidarität und Eigenverantwortung. So auch bei der Veranstaltung der Innungskrankenkassen in Berlin: Gesundheitsstaatssekretär Daniel Bahr (FDP) zog sich auf die Koalitionsvereinbarung zurück – die Einführung der Kopfpauschale sei alternativlos, könne aber nur schrittweise erfolgen und mit Sozialausgleich.

Der Gesundheitsökonom Stefan Greß aus Fulda hä...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.