Haschisch in Afghanistan

Deutscher Entwicklungshilfeminister Niebel tourt im Drogenparadies

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat sich erneut für eine enge Zusammenarbeit von Militär und Entwicklungshelfern in Afghanistan ausgesprochen. Ohne ein Minimum an Sicherheit könne Entwicklungshilfe zu Schutzgelderpressung, Entführungen und Korruption führen.

Niebel hat vergessen, die Drogen zu erwähnen. Denn die sind ein nicht minder großes Problem. Die UNO-Drogenbehörde (UNODC) veröffentlichte Mitte der Woche einen Bericht über den Drogenanbau in Afghanistan. Ergebnis: Das Land am Hindukusch, das unter dem militärischen »Schutz« der westlichen Gemeinschaft steht, ist mit 90 Prozent der Opium-Weltproduktion weiter die Nummer 1. Inzwischen ist Afghanistan aber auch der Hauptproduzent von Cannabis (Haschisch).

Die Drogenpflanzen scheinen in Afghanistan besonders gut zu gedeihen. Während in Marokko gerade einmal 40 Kilogramm Haschisch pro Hektar erlöst werden, sollen es in Afghanistan 145 Kilogramm sein. Bis zu 3500 Tonnen werden so von afghanischen Bauern angeblich pro Jahr produziert und zumeist exportiert.

Die UN-Erhebung basiert auf Daten aus 1634 Dörfern in 20 Provi...

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