Sensibilitätstraining

Uwe Wittstock: »Nach der Moderne«

  • Von Werner Jung
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ganz schön vollmundig klingt das auf der Rückseite des Schutzumschlags abgedruckte Zitat über den Literaturkritiker, Publizisten und Lektor Uwe Wittstock: dass es sich hier um einen der »Querdenker in der deutschen Literaturkritik« handle. Doch quer wozu? Und wo geht's schließlich geradeaus?

In seinem neuen Buch beschäftigt sich Wittstock zunächst mit den Konstellationen der Postmoderne – beziehungsweise in seiner Formulierung »der Moderne nach der Moderne«. Danach lotet er verschiedene Möglichkeiten literarischen Sprechens unter den Zeitgenossen aus. Dabei spannt er einen lockeren Bogen von Heiner Müller und Wolfgang Hilbig als exponierte Vertreter einer spezifischen (P-)Ost-Moderne über Enzensberger, Gernhardt, Mosebach und Ransmayr bis zu Goldt, Loher, Kehlmann, Scheuermann und v. Petersdorff. Kleinstes gemeinsames Vielfaches mag möglicherweise sein, was Wittstock in seinem Eingangstext »als geistig-sinnliche Lockerungsübungen...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.