Hans-Dieter Schütt 12.04.2010 / Kultur

Das Graben! Nicht die Grube.

Literatur ohne Land? Aufsätze über das, was von DDR-Literatur bleibt: Autoren

Vor wenigen Wochen veröffentlichte die Hamburger »Zeit« einen Essay von Alexander Cammann: »Im Osten ging die Sonne auf«, Untertitel: »Lichtjahre voraus: Warum die Literatur, die aus der DDR kam, die Werke des Westens immer noch überragt«. Der Autor bescheinigt der DDR-Literatur »zu Unrecht vergessene Vielfalt, spröden Reiz« und sieht »intensivere Leseerlebnisse als manche Walser-Wohmann-Wondratschek-Ware«. Die Wunde DDR habe vielleicht nicht immer die bessere, »aber allemal die aufregendere deutsche Literatur« hervorgebracht. Ein bewusster Ton der Polemik gegen jene Polemiker, die DDR-Literatur, Ausnahmen generös herauslösend, wohl eher zum Propagandamüll zählen.

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