Mit »Pong« und »Super Mario« in die Konsolenzukunft

Junge Berliner Gamedesigner frischen alte Computerspielideen auf

Am Anfang war ein elektronischer Punkt, den gezielte Schläge über einen Bildschirm scheuchten. Das war »Pong«, das 1972 veröffentlichte und erstmals weltweit zu Popularität gelangte Videospiel. Fast vier Jahrzehnte später begeistern sich junge Gamedesigner wieder für den Charme der reduzierten Form. Mit ALEXANDER LÜPKE (29) vom Softwarestudio Twisted Bytes in Berlin spricht ND-Autor RENÉ GRALLA.

Pong in den 70ern

ND: Zurück in die Zukunft, der neue Trend an PC und Konsole?
Lüpke: Auf jeden Fall. Denn in den letzten Jahren wurde massiv auf Grafik gesetzt: noch tollere Bilder, noch mehr Details, und das ist vielen echten Spielern zu viel geworden. Der Spaß am eigentlichen Gaming wurde zunehmend von Optik überlagert und in den Hintergrund gedrängt. Entsprechend sind die Fans nicht selten dazu gezwungen gewesen, sich wegen neuer Software, die aufwändige Grafik generiert, gleich auch neue Computer zu kaufen.

Das kann ja wohl nicht im Sinne der Spieler sein!
Nicht wirklich! Und zum Glück erleben wir jetzt einen Umbruch: Es wird wieder mehr Wert gelegt auf die Spielbarkeit. Und die Grafik wird zurückgefahren auf ihren eigentlichen Zweck: das Thema des Spiels prägnant und nutzerfreundlich umzusetzen.

Abschied vom Bombast al...




Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.