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Der Subkontinent feiert das Bicentenario

Als sich die spanischen Kolonien in Amerika vor 200 Jahren eine nach der anderen für unabhängig erklärten, da fand das auch in deutschen Landen ein Medienecho. »Das Volk hat ohne weitere Excesse erklärt, daß es bloß eine freie und unabhängige Regierung wolle«, kommentierten die »Berlinischen Nachrichten von Staats- und gelehrten Sachen« im Sommer 1810 den Aufstand im heutigen Venezuela.

Schon einige Jahre vor der Erhebung, zwischen 1799 und 1804, dem Jahr der Unabhängigkeit der französischen Kolonie Haiti, hatte Alexander von Humboldt die spanischen Kolonien bereist und wie niemand vor ihm erforscht. Der preußische Baron wurde zum Fürsprecher der Unabhängigkeit und bestärkte die Freiheitskämpfer in ihrer Entschlossenheit. In den folgenden Jahrzehnten wurde der Süden des Kontinents zum Ziel Tausender Auswanderer. Im 20. Jahrhundert errichteten auch immer mehr deutsche Firmen Niederlassungen und Fabriken. Umgekehrt strahlte Lateinamerika vor allem mit seiner Kultur nach Deutschland aus.

Heute leben in Lateinamerika mit über 500 Millionen Einwohnern mehr Menschen als in den 27 Ländern der Europäischen Union (495 Millionen). Lateinamerika ist der Kontinent mit der weltweit größten Einkommensspreizung. Während die Oberschicht im Luxus lebt, werden fast 200 Millionen Lateinamerikaner oder etwa 35 Prozent der Bevölkerung von Armut geplagt. Wichtigster Handelspartner sind vor allem wegen der geografischen Nähe die USA.

Der Begriff Lateinamerika ist erst seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebräuchlich. Er spielt auf die gemeinsamen Wurzeln der romanisch-lateinischen Sprachfamilie an, umfasst also spanisch-, portugiesisch- und auch französischsprachige Länder. dpa/ND

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