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Welt ohne Geheimnis

Oper Leipzig I: Peter Konwitschny inszenierte Glucks »Alkestis«

  • Von Irene Constantin
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Alkestis (Chiara Angella)

Der Mythos spielt in uralter Zeit. Gerade gibt es die ersten Messer aus Metall; Kostbarkeiten, heiligen Handlungen vorbehalten. Gerade gibt es, mühsam errungen, eine erste staatliche Ordnung, deren heiliges Zentrum König Admetos ist. Stirbt er zu früh, wird für lange wieder das Chaos herrschen. Das ist die Ausgangslage für einen »Ring« von Opern Christoph Willibald Glucks, den Peter Konwitschny als Chefregisseur der Oper Leipzig nach dem Beginn mit »Alkestis« bis 2013 schmieden will. An dessen Ende, in einer nicht allzu ferner Zukunft, wird die maßlos enttäuschte Königin Armida ihr schönes zauberisches Reich in die Luft sprengen. Richard Wagners »Ring« gleich steht wieder alles auf Anfang, aber die Verhältnisse müssen grundsätzlich andere werden.

Zwischen »Alkestis« und »Armida« sind »Iphigenie in Aulis«, ein Drama in antiker Zeit, und »Iphigenie auf Tauris«, eine Geschichte von Fremdenhass und Bunkermentalität im 20. Jahrhundert, gepla...


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