Werbung

Endgültig Verzicht auf Bombodrom?

Ministerpräsident Platzeck skeptisch

Potsdam (epd/ND). Nach Medienberichten über den endgültigen Verzicht der Bundeswehr auf eine militärische Weiternutzung des Bombodroms bei Wittstock hat sich Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) zurückhaltend geäußert. »Darauf verlasse ich mich nicht«, sagte Platzeck am Dienstag in Potsdam. Auf einen Brief der Landesregierung an das Verteidigungsministerium über die Zukunft des Bombodroms sei bis heute keine Antwort in Potsdam eingegangen.

Die »Märkische Allgemeine Zeitung« berichtet, die Bundeswehr wolle das ehemalige Bombodrom nun vollständig aufgeben. Der Verteidigungsausschuss des Bundestages solle an diesem Mittwoch von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) über die Auflösung des Bundeswehrstandortes Wittstock und des Truppenübungsplatzes in der Kyritz-Ruppiner Heide informiert werden, hieß es weiter unter Berufung auf einen Schriftwechsel zwischen Verteidigungs- und Finanzministerium vom März. Darin werde das Bundesfinanzministerium darüber informiert, dass die Bundeswehr-Liegenschaften in Wittstock an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übertragen werden sollen. Das Verteidigungsministerium bestätigte lediglich, dass der Standort Wittstock auf der Tagesordnung des Verteidigungsausschusses steht.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln