Wohnungen werden knapp und teuer

Leerstand sank auf das niedrigste Niveau seit 13 Jahren

  • Von Bernd Kammer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Wohnungsleerstand sinkt, die Mieten steigen, und zwar wesentlich schneller als die Einkommen. Dieser Trend ist seit Jahren ungebrochen. Gestern vermeldete der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU), dessen Mitglieder mehr als ein Drittel des Berliner Wohnungsbestandes verwalten, mit 3,5 Prozent den geringsten Leerstand seit 13 Jahren. Gegenüber 2008 ging er um zehn Prozent auf 23 000 Wohnungen zurück. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung geht immer noch von etwa 5,5 Prozent Leerstand in der ganzen Stadt aus.

Am geringsten ist der Leerstand bei den BBU-Wohnungen in den begehrten Wohngebieten wie Prenzlauer Berg (1,5 Prozent), Wilmersdorf (1,6) Mitte, Steglitz und Charlottenburg (je 1,9), am höchsten in Hellersdorf (8,1), Marzahn (5,8) und Zehlendorf (5,5). Aber auch in Marzahn und Hellersdorf gingen die Leerstände deutlich zurück, ebenso wie in Wedding und Hohenschönhausen. BBU-Vorstand Maren Kern sieht das a...


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