Neue Perspektiven für die Unis?

Ines Pohl über Bildung als Zukunftsfrage und einen »taz«-Kongress / Die 43-Jährige ist seit Juli vergangenen Jahres Chefredakteurin der »taz«

ND: Die »taz« lädt für den heutigen Samstag unter dem Titel »Welche Universitäten wollen wir?« zu ihrem ersten sogenannten Zukunftslabor. Was ist das Besondere an dem Kongress?
Pohl: Es ist kein Kongress im klassischen Sinn, wir wollen echte Diskurse führen, nicht von oben nach unten. Wir begegnen uns mit offenen Ohren, aber nicht mit geballter Faust. Es soll endlich etwas Neues passieren und die »taz« ist prädestiniert, Neues zu generieren. Neue Perspektiven eröffnen, anstatt alte Dogmen zu erfahren, darum geht es in diesem Labor.

Wen wollen Sie mit der Veranstaltung ansprechen?
Wir sprechen Professoren an, aber auch Studierende und ihre Eltern, alle, die sich mit dem Thema Bildung beschäftigen müssen.

Weshalb laden Sie Ministerin Annette Schavan (CDU) ein, die streikende Studierende als »ewig Gestrige« beschimpft und für Studiengebühren ist?
Wir wollen keine Politikerschelte betreiben, das wird genug getan. Wir wollen den Diskussions...


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