Werbung

Integration vor allem für Fachkräfte

Beauftragte werben um qualifizierte Zuwanderer

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Oldenburg (dpa/ND). Die Bundesregierung will die Anerkennung ausländischer Bildungs- und Berufsabschlüsse erleichtern. »Wir brauchen qualifizierte Zuwanderer dringend in ihren erlernten Berufen«, sagte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, am Montag in Oldenburg bei der Bundeskonferenz der Integrations- und Ausländerbeauftragten. Das Bundeskabinett habe bereits Eckpunkte für eine gesetzliche Regelung verabschiedet. Nun müssten vor allem die Länder schnelle Schritte einleiten. »Die Gesetzesvorhaben sollten in diesem Jahr unter Dach und Fach sein«, sagte Böhmer.

Schon jetzt sei der Fachkräftemangel in vielen Branchen wie im Handwerk oder im Pflegebereich spürbar, betonte die CDU-Politikerin. Auch im öffentlichen Dienst würden mehr Menschen mit ausländischen Wurzeln gebraucht. Es dürfe nicht sein, dass qualifizierte Migranten Hartz IV beziehen müssten, nur weil ihre Ausbildung nicht anerkannt werde.

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) erklärte, je qualifizierter die Migranten seien, desto schwieriger sei es für sie, einen Job zu bekommen. »Wir müssen das mit den Unternehmen thematisieren«, sagte er. »Die Verschiedenheit der Beschäftigten ist eine Chance.«

Böhmer: Ohne Deutsch nur Zaungast

In Deutschland leben etwa 15 Millionen Menschen mit ausländischen Wurzeln. Um deren Potenziale besser zu nutzen, forderte Böhmer auf der zweitägigen Konferenz mit 300 Integrationsexperten eine nationale Bildungsoffensive. Zahlen belegten die Notwendigkeit: So hätten 2008 insgesamt 15 Prozent der ausländischen Jugendlichen die Schule ohne Abschluss verlassen. Entscheidend sei die Sprachförderung von Anfang an, betonte Böhmer. »Wer nicht gut Deutsch spricht, ist nur Zaungast in unserem Land.«

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen