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Besamung als hoheitliche Aufgabe

Sachsen-Anhalts Gestüt Prussendorf sichert den Pferdenachwuchs – und trägt zum Kulturleben bei

  • Von Stefan Kruse, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Landgestüt Sachsen-Anhalt wurde 1993 in Radegast bei Zörbig eingerichtet. 1997 wurde der Sitz in den nahe gelegenen Betriebsteil Prussendorf verlegt. Der traditionsreiche Hof diente zu DDR-Zeiten der Universität Halle als Lehr- und Versuchsgut.

Prussendorf. »Monte Bellini« kommt fast täglich zum Höhepunkt. Mit seinen acht Jahren steht der braune Westfale mit dem neugierigen Blick und der sorgsam gekämmten schwarzen »Ponyfrisur« voll im Saft. Der Hengst ist – im wahrsten Sinne des Wortes – das beste Pferd im Stall des Landgestüts Sachsen-Anhalt in Prussendorf. In dem Dorf bei Halle sorgen 20 Fachleute und ebenso viele Hengste dafür, dass die Pferdezucht geeigneten Nachwuchs für den Reitsport hat und seltene Rassen erhalten bleiben. Denn was viele nicht wissen: »Hengsthaltung ist laut Tierzuchtgesetz eine hoheitliche Aufgabe«, sagt der Leiter des landeseigenen Gestüts, Siegmund Hintsche.

Der Trick mit »Felicitas«

Der 54-jährige Agraringenieur ist nicht nur Pferdeexperte durch und durch, sondern als Landstallmeister auch Behördenchef. Besonders bürokratisch geht es in Prussendorf aber trotzdem nicht zu. Nicht Aktenordner, Runderlässe oder Gesetzestexte sind hier das ...


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