Kurzweil

»Die Zeit der Krieger und der Schlachten ist vorbei!«

Spieleautorin Fujita über den Erfolg ihres Brettspiels in der Heimat Japan

Schnell sollen neue Spiele sein, überschaubar das Regelwerk und rasch zu memorieren, und am besten wird auch noch gewürfelt, das ist Konsens unter den Autoren hierzulande. Dass es auch anders gehen kann, beweisen zwei Japanerinnen. Madoka Kitao und Maiko Fujita haben die lustige Löwenjagd »Let's Catch The Lion« erfunden. Planung, Taktik, räumliche Vorstellungskraft und auch ein bisschen Knobelei sind dabei angesagt – im fernöstlichen Kaiserreich ein Hit, der alle Verkaufsrekorde bricht. Mit der in Tokio lebenden MAIKO FUJITA (36), die für die Optik des Überraschungsprojekts verantwortlich zeichnet, spricht ND-Autor RENÉ GRALLA:

Maiko Fujita.

ND: Ihr Spiel ist auf Anhieb ähnlich gut eingeschlagen wie Monopoly bei der japanischen Markteinführung Anfang der 80er Jahre!
Fujita: Ich bin selber überrascht, einen derartigen Boom habe ich nicht vorausgesehen. Offenbar haben viele Eltern bloß darauf gewartet, dass an Stelle von Computerspielen und technischen Artikeln für das Einzelkind endlich mal wieder ein Spiel veröffentlicht wird, das den Intellekt anregt und die Kommunikation fördert.

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