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West-östliches Schaulaufen

Das designierte Spitzenduo der LINKEN reiste in den letzten Wochen durch die Landesverbände und warb für Zuversicht

  • Von Gabriele Oertel
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
Denkanstöße im neuen Arbeitsort der Doppelspitze

Dass tatsächlich noch einmal eisige Winde wehen, wenn sich am Wochenende die Delegierten des Parteitages der LINKEN in Rostock treffen, ist zumindest nicht ausgeschlossen. Wenn Gartenliebhaber einen nicht unerheblichen Respekt vor der »Kalten Sophie« am 15. Mai haben, weil vor diesem Stichtag Gepflanztes oft doch keine Blütenpracht entfaltet – warum sollte es nicht auch die Linkspartei? Mit klimatischen Schwankungen hat sie seit der Vereinigung von PDS und WASG immer wieder ebenso zu tun wie mit Blütenträumen. Aber die LINKE ist bekanntlich kein Laubenpieperverein, der dem Kalender das Diktat zum Frösteln überlässt. Die sucht sich – selbstbewusst, wie sie nun mal ist – dafür ihre eigenen Termine.

Die letzten drei davon lagen allesamt im Januar 2010, nachdem die Partei ihren bisher größten Wahlerfolg bei einer Bundestagswahl eingefahren hatte und inzwischen in sechs Landtagen im Westen vertreten war. Plötzlich war die ...


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