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Der »Gegen-Lenzen«

Seit Mittwoch hat die FU Berlin einen neuen Präsidenten

  • Von Martin Lejeune
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Mittwoch ist Peter-André Alt erwartungsgemäß zum neuen Präsidenten der Freien Universität Berlin (FU) gewählt worden. Er ist ihr erster Präsident, der auch an der FU studierte. Alt kennt den Berliner Alltag, gilt als integrativ und dialogbereit.

Wer Dieter Lenzen kennt, den früheren Präsidenten der FU, der empfindet es als eine Wohltat, dem jugendlich und unverkrampft wirkenden Alt gegenüber zu sitzen. Der feingeistige Germanist ist kommunikativ und offen, und somit ganz anders ist als der verschlossene und verbissen dominante Pädagoge Lenzen, der jeden, der sich ihm in den Weg zu stellen wagte, am liebsten wie eine Dampfwalze überrollt hätte. Während Lenzen die Kommunikation mit Studierenden offensichtlich als sehr lästig empfand und diese strikt auf die spärlich gesäten Sitzungen des Akademischen Senats begrenzte, war eine der ersten Amtshandlungen von Alt die Einrichtung einer Sprechstunde für alle Statusgruppen der Universität.

»Er hat einen sehr angenehmen Stil, kann zuhören und ist bereit, Anregungen und Kritik anzunehmen«, meint auch die Archäologin Friederike Fless, die für die FU ein Exzellenzcluster gewann und zu den Kritikern eines zunehmenden top down Führungsstils ...


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