Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Vernunft – 30 Kilometer rheinabwärts

Duisburg als Keimzelle und Katalysator für neue NRW-Mehrheit links von CDU und FDP?

  • Von Hans-Gerd Öffinger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Während sich die Landes-SPD in Düsseldorf weiter um ein Bündnis mit Grünen und FDP bemüht, bahnt sich gut 30 Kilometer rheinabwärts in Duisburg eine engere Zusammenarbeit von SPD, Grünen und LINKEN an.

Duisburg, seit Generationen Zentrum der Montanindustrie und Standort von Kohlezechen und Stahlkonzernen wie Krupp, Thyssen und Mannesmann, galt über Jahrzehnte als sichere sozialdemokratische Bastion. Selbst Hausmeister sei man hier nur mit SPD-Parteibuch geworden, sagen Spötter. Doch der Kahlschlag bei den Arbeitsplätzen in Stahlwerken und Steinkohlebergbau löste einen Bevölkerungsschwund aus und zerstörte die »heile SPD-Welt«. Hatte die Stadt in den 1970er Jahren noch über 600 000 Einwohner, so sind es jetzt unter 500 000, Tendenz weiter fallend.

Gemessen an der Einwohnerzahl hat die Stadt nur halb so viele Vollzeitstellen wie der Bundesdurchschnitt. Ein schwarz-grünes Rathausbündnis beendete 2004 die jahrzehntelange Vorherrschaft der SPD. Auch den OB-Posten nahm die CDU der SPD ab.

Seit der Kommunalwahl im Juni 2009 besteht im Duisburger Rat eine faktische Mehrheit von SPD, Grünen und LINKEN. Die LINKE kann sich auf eine relativ lan...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.