Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Moskau will Investoren interessieren

Strategiepapier des Außenministeriums

Moskau (dpa/ND). Russland will engere Beziehungen mit dem Westen knüpfen und ausländische Investoren anziehen, die etwa bei der Modernisierung der Infrastruktur helfen sollen. Dies ist die Kernaussage einer neuen Doktrin des russischen Außenministeriums, die das Magazin »Russki Newsweek« auf seiner Internetseite veröffentlichte. Wie die Zeitschrift berichtete, hat Präsident Dmitri Medwedjew das Strategiepapier bereits genehmigt. Eine offizielle Bestätigung gab es bislang nicht.

Einer der wichtigsten Punkte der Doktrin – die Unterzeichnung eines neuen atomaren Abrüstungsabkommens (START) mit den USA – ist bereits erledigt. Weitere Ziele sind demnach ein Partnerschaftsabkommen mit der Europäischen Union inklusive der von der EU bislang abgelehnten Visumsfreiheit für russische Reisende sowie der Beitritt zur Welthandelsorganisation WTO.

Die »Modernisierungsallianzen« sollen vor allem dringend benötigtes Geld für die geplanten Reformen in Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur bringen. Nach Schätzungen des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung in Moskau benötigt Russland allein bis 2013 dafür etwa eine Billion Dollar.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln