Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Atempause in der Dauerdürre

Drei Jahre Trockenheit offenbarten übermäßigen Wasserbedarf Kaliforniens

  • Von Tomasz Konicz
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der April brachte dem dürregeplagten Kalifornien endlich die ersehnte Atempause. Überdurchschnittliche Niederschläge ließen den zuvor bedrohlich niedrigen Pegel vieler Wasserreservoirs rasch ansteigen. Dennoch weigerte sich Gouverneur Arnold Schwarzenegger, offiziell ein Ende der dreijährigen Dürre und der damit einhergehenden Sparmaßnahmen zu verkünden.

Der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA ist bei seiner Wasserversorgung zum großen Teil auf eine ergiebige Schneeschmelze in der Sierra Nevada angewiesen. Der Oroville-Stausee, das zweitgrößte Wasserreservoir Kaliforniens, ist dennoch nur zu 71 Prozent gefüllt, berichtete der »San Francisco Chronicle« Anfang Mai.

Die jahrelange mörderische Dürreperiode ist noch lange nicht ausgestanden. Zudem gehen viele längerfristige Klimaprognosen davon aus, dass der »Sonnenstaat« – wie auch andere Regionen mit mediterranem Klima – künftig mit viel geringeren Niederschlagsmengen rechnen müssen. Selbst Kaliforniens Department für Wasserressourcen geht davon aus, dass sich die Schneedecke der Sierra Nevada bis zur Jahrhundertmitte um 25 bis 40 Prozent verringern werde.

Spätestens dann dürfte auch die auf Ertrags- und Profitmaximierung abzielende Agrarstruktur Kaliforniens nicht mehr aufrecht zu erhalten sein, die bereits in der vergange...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.